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Ein Konsortium bestehend aus den Firmen Siemens, Bombardier und Alstom hat mit der Deutschen Bahn AG einen Vertrag über die Lieferung von 28 siebenteiligen ICE T-Hochgeschwindigkeitszügen geschlossen. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf insgesamt rund 420 Mio. EUR, wobei auf Konsortialführer Siemens Transportation Systems rund 256 Mio. EUR, auf Bombardier Transportation rund 101 Mio. EUR und auf Alstom etwa 63 Mio. EUR entfallen. Die Auslieferung der Züge ist geplant für den Zeitraum von Juni 2004 bis Februar 2006.
Bei dem neuen Auftrag zeichnet Siemens für die Lieferung der kompletten elektrischen Ausrüstung der Fahrzeuge sowie für die Fertigung von 91 Wagen verantwortlich. Bombardier Transportation fertigt 105 Wagen (49 Mittel- und 56 Endwagen). Alstom liefert die Fahrwerke und das Neigetechniksystem aus seinem Werk in Savigliano, Italien. Die Fertigung der Züge erfolgt an den Bombardier-Standorten Görlitz und Ammendorf sowie bei Siemens in Uerdingen.
Der ICE T ist ein Hochgeschwindigkeitszug mit Neigetechnik, ausgelegt auf eine maximale Geschwindigkeit von 230 km/h. Die Züge der Baureihe 411 sollen im Fernverkehr in Deutschland eingesetzt werden. Die Deutsche Bahn verfügt bereits über 43 elektrische Neigezüge der ersten ICE T-Generation.
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