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Siemens Transportation Systems (TS) wurde von der Companhia de Trens Metropolitanos (CPTM) in São Paulo, Brasilien, beauftragt, die Instandhaltung von zehn elektrischen Triebzügen zu übernehmen. Siemens TS wird CPTM, ein Unternehmen der Landesregierung von São Paulo und öffentlicher Betreiber der Nahverkehrszüge in São Paulo, mit Material und Dienstleistungen für die Wartung der Züge beliefern. Der Vertrag hat ein Volumen von 9,5 Millionen EUR und eine Laufzeit von fünf Jahren.
Die zehn vierteiligen Triebzüge in Edelstahl-Leichtbauweise der 3000-Serie wurden von Siemens TS geliefert und gingen zwischen Dezember 2001 und Februar 2002 in den Fahrgastbetrieb. In Doppeltraktion können 2.324 Personen gleichzeitig befördert werden. An Werktagen benutzen im Durchschnitt ca. 50.000 Fahrgäste die Siemens-Züge, die mit schnellem Takt auf den CPTM-Strecken fahren. Während der Rush Hour wurden bereits 14.000 Fahrgäste pro Stunde und Fahrrichtung gezählt. Das CPTM-Netz besteht aus 270 Kilometern Strecke, 92 Bahnhöfen in 22 Landkreisen und befördert täglich über eine Million Fahrgäste.
Der am 1. September 2002 in Kraft getretene Wartungsvertrag, gewonnen in einem sehr anspruchsvollen Ausschreibungsverfahren unter Beteiligung aller großen Schienenfahrzeughersteller, trägt den ungünstigen Einsatzbedingungen in der Großstadt São Paulo mit ihren 18 Millionen Einwohnern Rechnung. Siemens liefert sämtliches Material und Dienstleistungen für die Wartung der Züge (vorbeugende Wartung und Instandsetzung), erbringt Serviceleistungen auf der Strecke und bei Unfällen und repariert Vandalismusschäden. Vorgesehen ist ferner die Errichtung eines voll eingerichteten Wartungszentrums sowie die Teil-Modernisierung der CPTM-Werkstattseinrichtungen im Depot "Presidente Altino", im westlichen Teil des Großraums São Paulo. Die Qualität der Wartungsdienstleistungen wird anhand von Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der Züge gemessen und wirkt sich direkt auf die an Siemens zu zahlende Vergütung aus.
Mit dem Vertrag von São Paulo verstärkt Siemens TS seine Präsenz im Service- und Instandhaltungsgeschäft in Südamerika. Hier bestehen in Argentinien bereits seit mehreren Jahren Wartungsverträge, so für die U-Bahn von Buenos Aires und die Erztransportlinie von Tucuman nach Rosario.
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