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Der Betrieb startete in zwei Abschnitten. Am 29. Februar lief die Anlage mit einer 10-prozentigen Auslastung an. Seit dem 26. März 2008 läuft die Anlage zu 100 Prozent. Mehr als 90.000 Passagiere werden täglich betreut. Mit dem neuen Terminal 3 wird die Kapazität von derzeit 30 auf 66,5 Millionen Passagiere mehr als verdoppelt und der Flughafen Peking zu einem internationalen Drehkreuz ausgebaut. 100 Millionen Passagiere werden in 2012 erwartet, wenn man die Wachstumsraten der letzten drei Jahre zugrunde legt. Auf Grund dieses rapiden Wachstums, begann BCIA mit der Konstruktion eines neuen Terminals für 4,5 Millionen Passagiere sowie die Planungen für einen neuen Flughafen im Süden von Peking.
330 Check-in-Schalter werden an ein Hochgeschwindigkeits-Behälterfördersystem mit rund 68 Kilometern Gesamtlänge angebunden. Für den Fluggast unsichtbar arbeitet die Gepäckförderanlage über mehrere Ebenen innerhalb des Flughafens. Durch einen 2,2 Kilometer langen Tunnel wird das Gepäck mit einer Geschwindigkeit von 36 Stundenkilometern von den Check-in-Schaltern im Terminal T3A zu den Verlade-Karussells des internationalen Terminals T3B transportiert. Die Anlage besteht aus einer Kombination von Hochgeschwindigkeits-Behälterfördertechnik (Tray), Gurtförderern und Kippschalen-Sortern (Tilt-tray), gesteuert über einen komplexen Materialflussrechner. Das Siemens-Gepäckfördersystem beschleunigt die Passagierabfertigung für Abflug, Ankunft und Anschlussflüge und ermöglicht kürzeste Mindestumsteigezeiten (Minimum Connecting Time - MCT). Insgesamt benötigt die Anlage weniger als 25 Minuten, um ein Gepäckstück von einem geparkten Flugzeug zum anderen Flugzeug zu befördern. Im Baggage Handling System (BHS) sind mehr als 9.000 Siemens-Motoren verbaut, gesteuert über 109 Simatic S7 PLCs. Die Trays sind mit RFID-Tags versehen. Siemens hat die Anlage innerhalb von drei Jahren vom Design bis zur Inbetriebnahme betreut. Das Gepäckfördersystem des Flughafens Peking trägt entscheidend dazu bei, rund um die Uhr schnelle und problemlose Abläufe zu gewährleisten. Siemens stellt sicher, dass alle Komponenten – von der zuverlässigen Fördertechnik bis zur sorgfältig abgestimmten Antriebstechnik und IT-Software – perfekt zusammenspielen, um die erforderliche Durchlaufleistung zu erreichen. Der Auftragswert lag bei rund 170 Millionen Euro.
Eine der größten Herausforderungen war der extrem enge Zeitplan. Normalerweise benötigen Flughafenprojekte dieser Größenordnung rund fünf Jahre.
Weitere Informationen zu Airport Logistics von Siemens unter: http://www.siemens.com/airport-logistics
Ein Bild ergänzt diese Presseinformation. Es ist unter folgender Adresse zu finden:
http://www.siemens.com/mobility-bilder/MO200804024
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