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Die erste Metrolinie in Algier, Algerien, wird unter der Führung von Siemens Transportation Systems Frankreich gebaut. Konsortialpartner sind Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles S.A. (CAF) und Vinci Construction. Der Metrobetreiber Entreprise Métro d’Alger (EMA) erteilte dem Konsortium den Auftrag zur Errichtung des ersten Streckenabschnitts der Linie 1 mit einem Gesamtvolumen von 380 Mio. EUR. Der Siemens-Anteil beträgt ca. 145 Mio. EUR.
Als Konsortialführer ist Siemens Transportation Systems Frankreich für die Leit- und Sicherungstechnik, Telekommunikation, Stromversorgung, Ticketing, Gleisanlagen und die Ausrüstung der Leitzentrale zuständig. Das spanische Unternehmen CAF liefert die 14 Metrozüge mit je sechs Wagen. Das französische Unternehmen Vinci-Construction Grand Projets baut die Haltestellen, installiert die Tunnel-Ventilation und errichtet das Verwaltungsgebäude und das Depot.
Der überwiegend unterirdisch verlaufende erste Streckenabschnitt der Metrolinie in Algier ist neun Kilometer lang und hat zehn Haltestellen. Erweiterungen sind bereits in Planung.
„Mit dem Projekt stärkt Siemens seine Position als führender Anbieter von Nahverkehrssystemen, insbesondere in den Bereichen Automatisierungs- und Signaltechnik. Wir werden, gemeinsam mit unseren Konsortialpartnern, die Erwartungen und Bedürfnisse der Bewohner von Algier erfüllen, indem wir eine schnelle und zuverlässige Transportmöglichkeit realisieren.“ so Philippe Carli, Präsident von Siemens Frankreich.
Der Metroauftrag aus Algerien unterstreicht die Kompetenz von Siemens im Bereich komplexer, schlüsselfertiger Gesamtanlagen. In Algerien ist Siemens bislang vor allem in den Gebieten Energieversorgung, Medizintechnik und Telekommunikation präsent. Im Bereich Transportation hatte Siemens zuletzt 2004 von den Algerischen Staatsbahnen den Auftrag zur Lieferung von Stellwerken erhalten.
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