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Siemens Transportation Systems (TS) hat mit der Portugiesischen Staatsbahn (CP) einen Vertrag zur Lieferung von 15 Elektro-Lokomotiven unterzeichnet. Der Auftrag hat einschließlich eines Ersatzteilpakets einen Wert von etwa 70 Millionen Euro.
Bei den Lokomotiven handelt es sich um den Typ ES46F1 mit vierachsigen Fahrzeugen auf Basis der von Siemens entwickelten Eurosprinter-Plattform, die für das portugiesische Netz in Breitspur ausgeführt werden. Die 4600 Kilowatt starken Maschinen sind für den Einsatz im Personen- und im Güterverkehr vorgesehen und werden für die spätere Umrüstung auf europäische Normalspur ausgelegt.
Mit dem Auftrag stärkt Siemens TS erneut seine Position auf dem portugiesischen Eisenbahnmarkt. "Die Portugiesische Staatsbahn setzt mit dem Kauf von Siemens-Lokomotiven auf weltweit bewährte Spitzentechnologie", erklärte Friedrich Smaxwil, Mitglied des TS-Bereichsvorstands, anlässlich der Vertragsunterzeichnung.
Drei Lokomotiven werden komplett bei Siemens in München produziert. Bei den übrigen zwölf erfolgen Rohbau und Vormontage ebenfalls in Deutschland, während die Endmontage bei EMEF, einem Tochterunternehmen der Portugiesischen Staatsbahn vorgenommen wird. Die erste Lokomotive wird im Juli 2008 ausgeliefert.
Mit dieser Bestellung erhält Siemens den zweiten großen Lokomotivenauftrag in Portugal nach 1990. Damals erhielt ein Konsortium unter Führung von Siemens den Auftrag zur Lieferung von 30 elektrischen Lokomotiven des Typs LE 5600, die dann zwischen 1993 bis 1995 ausgeliefert wurden.
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